Faltenbehandlung - Facelifting - Schönheitschirurgie der Haut

Krampfaderbehandlung

Immerhin 20 Prozent der deutschen Erwachsenen leiden unter Krampfadern, was nicht nur mit Schmerzen verbunden ist, sondern auch unschön aussieht und viele Frauen veranlasst, ihre Beine auch im Sommer mit langen Hosen zu bedecken, nur damit die Krampfadern unsichtbar bleiben. Die aus dem Bindegewebe hervortretenden Venen verursachen Schwellungen und Schmerzen. Die Mehrzahl, der von Krampfadern Betroffenen sind, Frauen.

Krampfadern entstehen, wenn die Venen das Blut nicht optimal zum Herz befördern. Im schlimmsten Fall droht eine Thrombose, das ist ein Venenverschluss mit lebensgefährlichen Blutgerinnseln. Die medizinische Entwicklung ist heute so weit fortgeschritten, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, etwas gegen die lästigen und schmerzenden Krampfadern zu tun.

Eine klassische Methode ist das Stripping (Herausziehen). Dabei wird die oberflächliche Stammvene durch einen kleinen Schnitt zur tiefer sitzenden Vene unterbunden. Der Chirurg führt eine Sonde ein und zieht die Vene heraus. Dieses Verfahren hat sich über Jahre bewährt, die Vene ist vollständig entfernt. Allerdings ist es möglich, dass sich neue Krampfadern bilden.

Eine andere Methode zur Entfernung von Krampfadern ist die Lasertherapie. Dabei wird ein etwa 2,5 mm dünner Katheder in die betroffenen Vene eingeführt. Mithilfe des Laserstrahls wird die Vene im Anschluss thermisch verschlossen. So ein Eingriff erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung und der Patient kann anschließend nachhause gegen. Diese Therapieform kann nur angewendet werden, wenn die Krampfader gerade verläuft. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Lasertherapie nicht. Die entstehenden Kosten (zwischen 800 und 1.500 Euro) müssen die Patienten tragen.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit der Schaum-Verödung, die auf dem gleiche Prinzip wie die Lasertherapie funktioniert, aber an Stelle des Lasers wird Mikroschaum eingespritzt, der die Verödung in Gang setzt. Auch diese Methode wird von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen, sie kostet allerdings nur zwischen 100 und 150 Euro.

Daneben gibt es noch die so genannte Radiowellen-Therapie, bei der durch einen kleinen Stich mit einer Nadel in die Vene eine Radiowellensonde eingeführt wird. Diese überträgt dann Hochfrequenzenergie auf die Wand der Vene. Diese Methode ist relativ neu, sodass noch keine Erkenntnisse über die Langzeitwirkung vorliegen. Der Eingriff dauert aber maximal eine Stunde und erfolgt unter leichter örtlicher Betäubung. Die entstehenden Kosten in Höhe von 1.700 Euro werden von den Kassen nicht übernommen.

Übrigens kann man Venenleiden vorbeugen, indem täglich Wechselduschen gemacht und Stützstrümpfe getragen werden. Auch sportliche Betätigung, besonders Schwimmen und Radfahren beeinflussen die Venentätigkeit positiv.


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