Faltenbehandlung - Facelifting - Schönheitschirurgie der Haut

Dermatochirurgie

Als Dermatochirurgie werden operative Eingriffe bezeichnet, die zum Entfernen von Hautveränderungen dienen. Die Dermatochirurgie wird nicht nur aus medizinischen Gründen, sondern auch aus kosmetischen Gründen genutzt. Die Eingriffe erfolgen zumeist in Lokalanästhesie. Das veränderte Gewebe wird großzügig entfernt. Es bleibt vollständig erhalten und kann anschließend feingeweblich untersucht werden. Besteht bei verschiedenen Hauterkrankungen Unklarheit, kann in der Dermatochirurgie eine Gewebeprobe entnommen werden.

Neben Eingriffen, die mit Skalpell und Naht ausgeführt werden, kommt bei der Dermatochirurgie auch die Laserchirurgie zum Einsatz. Von dermatochirurgischen Eingriffen in Gesicht und Hals verspricht man sich ein gutes kosmetisches Ergebnis, daher zielt man darauf ab, dass die Narben so unauffällig wie möglich sind. Nach Unfällen oder großflächigen Eingriffen wird mit der Dermatochirurgie der verletzte Bereich im Gesicht rekonstruiert.

Die Einsatzgebiete der Dermatochirurgie sind vielfältig. Bei übermäßigem Schwitzen können die in den Achselhöhlen befindlichen Schweißdrüsen mittels Curettage entfernt werden. Auch in der Venenchirurgie wird die Dermatochirurgie genutzt. Dabei bedient man sich häufig der Radiofrequenztherapie und der Schaumverödung. Bei hängenden Ober- und Unterlidern erfolgt eine Korrektur, die als Blepharoplastik bezeichnet wird. Gutartige und bösartige Hauttumore, die häufig die Form eines Muttermals haben, werden großzügig entfernt. Bei bösartigen Hauttumoren, zu denen die malignen Melanome gehören, ist häufig eine Nachoperation erforderlich, um verdächtiges Gewebe zu entfernen. Es entstehen dabei bleibende Narben, die mit der Zeit verblassen. Unschöne Narben mit starker Keloidbildung können mit der Dermatochirurgie korrigiert werden.

Grützbeutel, die sogenannten Atherome, sowie Lipome, bei denen es sich um Geschwülste des Unterhautfettgewebes handelt und die sich in Form kastaniengroßer Knoten in der Haut zeigen, können durch die Dermatochirurgie entfernt werden. Warzen in vielfältiger Form werden auf verschiedene Weise entfernt. Eingewachsene Fuß- oder Fingernägel sowie Hühneraugen sind ein weiterer Einsatzbereich der Dermatochirurgie.

Vor einer dermatochirurgischen Operation erfolgt ein Gespräch zwischen Arzt und Patient. Der Arzt informiert über den Eingriff, über mögliche Risiken und über das Betäubungsverfahren. Nach der Operation erfolgt die Nachsorge, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Die Wundheilung wird kontrolliert, der Verband wird gewechselt. Die Narbe muss noch einige Zeit geschont werden.


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